Till Breyer

Neugermanistik, insbesondere Literatur des 18. Jahrhunderts bis zur Gegenwart

 

t4_swbKontakt

Germanistisches Institut
Gebäude GB 4/ 162
Universitätstraße 150
44801 Bochum
Tel.: +49 (0)234 32-27055
E-Mail: till.breyer [at] rub.de

 

 

Feriensprechstunde: Mi., 7. März, 12-13 h

Hausarbeiten: Orientieren Sie sich bei der formalen Gestaltung an den von Prof. Benedikt Jeßing erstellten Richtlinien. Hilfreich und zugleich unterhaltsam ist die Musterhausarbeit zum Thema „Die studentische Hausarbeit“ von Prof. Johannes Lehmann.

 

Lebenslauf

Seit 2016: Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Neugermanistik bei Prof. Armin Schäfer an der Ruhr-Universität Bochum

2017: Promotion mit der Arbeit Chiffren des Sozialen. Realistisches Erzählen und politische Ökonomie im 19. Jahrhundert an der HU Berlin bei Joseph Vogl und Ethel Matala de Mazza (summa cum laude)

2015: Lehrbeauftragter am Institut für deutsche Literatur an der Humboldt-Universität zu Berlin

2012-2013: Visiting Graduate Student an der Princeton University, gefördert vom DAAD

2011-2016: Promotionsstipendium im Rahmen des PhD-Nets „Das Wissen der Literatur“ (HU Berlin)

2009-2010: Gastdozent für deutsche Literatur am Germanistischen Institut der Universitatea din Oradea, Rumänien

2007: Sprachkurs an der Beijing Yuyandaxue (Language and Culture University), VR China (DAAD-Sipendium)

2003-2009: Magisterstudium der Fächer Germanistik, Philosophie und Geschichte an den Universitäten Regensburg und Wien. Magisterarbeit über den Begriff des Absurden

 

Forschungsschwerpunkte

Europäische Literaturen des 18. bis 20. Jahrhunderts
Literatur und Ökonomie
Realismus
Ermittlungstechniken
Literaturtheorie, insbes. Poetologie des Wissens, Literatursoziologie, Begriffsgeschichte

 

Publikationen

I. Bücher

Monster und Kapitalismus, hrsg. v. Till Breyer, Rasmus Overthun, Philippe Roepstorff-Robiano u. Alexandra Vasa (= Zeitschrift für Kulturwissenschaften 2017/2)

 

 

 

 

 

 

 

 

II. Aufsätze

„Medien der Latenz. Zur Vorgeschichte der Konjunkturzyklen bei Zola und Juglar“, in: Medien der Finanz. Archiv für Mediengeschichte 17 (2018), S. 79-90

„Form des Zerfalls. Zur politischen Ökonomie von Hermann Brochs Die Schlafwandler“, in: Veronika Thanner, Joseph Vogl, Dorothea Walzer (Hg.): Die Wirklichkeit des Realismus, Paderborn 2018, S. 135-152

„Einleitung“ (mit allen Herausgebern), in: Monster und Kapitalismus (s.o.), S. 9-14

„Zur Frage des Politischen in den Kulturwissenschaften. Vorbemerkung“ (mit allen Herausgebern), in: Monster und Kapitalismus (s.o.), S. 103-104

„Unsichtbare Hand“, in: Merkur. Deutsche Zeitschrift für europäisches Denken, Nr. 804 (05/2016), S. 70-77

„Der Realitätseffekt der Krise. Ökonomie und Offenbarung zwischen Marx und Zola“, in: Nicole Mattern u. Timo Rouget (Hg.): Der große Crash. Wirtschaftskrisen in Literatur und Film, Würzburg 2016, S. 77-92

„Von der Wissenschaft zur Utopie. Über Paul Lafargues Das Recht auf Faulheit“, in: Sophia Ebert u. Johannes Glaeser (Hg.): Ökonomische Utopien, Berlin 2015, S. 37-48

„Geld und Begehren. Zur Ökonomie der Subjektverhältnisse bei André Gide“, in: Kritische Ausgabe 23 (2012), S. 34-38

„Zur Pathologie des Phantasmas bei E.T.A. Hoffmann“, in: Confluente. Analele Universitatii din Oradea, 2010/3, S. 187-206

„Scham als Angst. Vergleichende Untersuchung zu Kierkegaards Entwurf eines Schambegriffs“, in: e-Journal Philosophie der Psychologie 5 (2006)

 

III. Handbuchbeiträge

„Sozialismus/Sozialdemokratie“, in: Rolf Parr, Gabriele Radecke, Peer Trilcke (Hg.): Theodor-Fontane-Handbuch (erscheint De Gruyter: Berlin/New York 2019)

„Literatursoziologische Ansätze“, „Krise“, „Produktion“, „Wachstum“, in: Burkhardt Wolf u. Joseph Vogl (Hg.): Handbuch Literatur und Ökonomie (erscheint De Gruyter: Berlin/New York 2018)

„Roman und Industrie“ (mit Patrick Eiden-Offe, Dariya Manova, Annika Nickenig, Thomas Skowronek, Roman Widder), in: Handbuch Literatur und Ökonomie, s.o.

„Realismus des Geldes und des Kredits“ (mit Veronika Thanner), in: Handbuch Literatur und Ökonomie, s.o.

 

IV. Vorträge, Rezensionen, Andere

Interview zum Thema der Dissertation für den Blog „LiteraturWissenschaft in Berlin“ der Friedrich-Schlegel-Graduiertenschule.

„Ironie im Handgemenge. Überlegungen zur Affektpolitik bei Marx“, Vortrag beim Workshop „Affect, Capital, Critique“ an der HU Berlin (08/2015)

„Produktion und Schwellenwissen“, Vortrag beim 6. Dogmenhistorischen Doktorandenkolloquium an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultat der Goethe-Universität Frankfurt/M. (06/2014)

„Leistungspunkte/ECTS“, in: Unbedingte Universitäten (Hg.): Bologna-Bestiarium, Zürich/Berlin 2013 (zusammen mit Tillmann Severin)

Rezension zu Christine Künzel/Dirk Hempel (Hg.): Finanzen und Fiktionen. Grenzgänge zwischen Literatur und Wirtschaft, in: Zeitschrift für Germanistik 2012/3

 

V. Projekte

12/2017: Veranstaltung der Winter School „Europa: Poetik und Politik“ in Wrocław (Breslau) mit Lehrenden und Studierenden der Ruhr-Uni Bochum und der Universität Wrocław vom 7.-9.12. (mit Philipp Weber, in Kooperation mit dem Lehrstuhl für deutsche Philologie Prof. Wojciech Kunicki), gefördert durch das Ostpartnerschaftenprogramm der Ruhr-Uni Bochum, die Universität Wrocław und den DAAD

07/2017: Organisation des Seminars „Scenes of investigation“ auf dem Annual Meeting der American Comparative Literature Association (ACLA) in Utrecht (mit Patrick Hohlweck und Philipp Weber), gefördert durch die Gesellschaft der Freunde der Ruhr-Uni Bochum

05/2015: Veranstaltung der kultur- und literaturwissenschaftlichen Konferenz „Monster und Kapitalismus“ in Berlin (mit Rasmus Overthun, Philippe Roepstorff-Robiano, Alexandra Vasa), gefördert durch das PhD-Net „Das Wissen der Literatur“ (HU Berlin) und den DAAD