Einladung zu einem Gastvortrag: Zur Theorie und Praxis „forensischer Linguistik“

Vortrag von Herrn Prof. em. Dr. Hannes Kniffka, Universität Bonn
am 19.11.2021, um 12.00 c.t. in H-GB 30
Details

Kontakt:
Prof. Karin Pittner
karin.pittner@rub.de

Neuer Aufsatz von Steffen Hessler: Niemand ist anonym – Täter anhand ihrer Sprache identifizieren

Dr. des. Steffen Hessler, wissenschaftlicher Mitarbeiter von Frau Prof. Karin Pittner am Lehrstuhl für Germanistische Linguistik, hat in Ausgabe 4 des IT-Security-Magazins „Take Aware“ einen Aufsatz über Autorschaftserkennung veröffentlicht. Sie können den Artikel über den Link https://www.take-aware-events.com/storage/app/media/pdf/takeawaresecandlifemagazine04.pdf auf S. 18 nachlesen.

Translanguaging-Lehr-Lern-Projekt: Seminarankündigung Wintersemester 2021/22

Hauptseminar: Neue Wege. GeHen – Lehr-Lern-Projekt zur Nutzung von  Herkunftssprachen im Unterricht.

Das Projekt Neue Wege. GeHen stellt sich der Herausforderung einer adäquaten Berücksichtigung der Mehrsprachigkeit in deutschen Schulklassen, in denen zahlreiche Herkunftssprachen neben dem Deutschen gesprochen werden. Um dadurch benachteiligte Schüler*innen aus bildungsfernen Einwandererfamilien im deutschen Schulsystem im Sinne des Translanguaging besser zu fördern, bilden wir Sie zu Trainer*innen aus, die wiederum ältere Schüler*innen darin anleiten, Grundschüler*innen durch gezielte Impulse in ihrer jeweiligen Herkunftssprache an der Teilhabe im deutschsprachigen Schulunterricht zu unterstützen (ca. 10 einstündige Termine). In Kooperation mit Lehrkräften arbeiten Sie an Schulen in Bochum, Essen, Duisburg und Bottrop. Die genauen Termine werden individuell festgelegt. Drei Blocksitzungen während des Semesters dienen zur Einarbeitung, Vertiefung und Auswertung. Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des Projekts:
http://staff.germanistik.rub.de/neuewege-gehen/startseite/

Termine:         3 Blocksitzungen / 10 einstündige Sitzungen
Blocksitzungen (jeweils 10.15-17.00 Uhr): 01.10. Einarbeitung, 21.10.  Vertiefung, 21.01.2022 Auswertung (10.00-16.00 Uhr)
Einzeltermine im Schuljahr = WS 2021/22


Forschungsprojekt von Steffen Hessler am CAIS

Steffen Hessler forscht am Center for Advanced Internetstudies (CAIS) zusammen mit Sebastian Klipper (CycleSEC) im Projekt „Verbesserung der Anwendbarkeit von Industrienormen im Bereich Informationssicherheit
anhand linguistischer Konzepte“. Es wird untersucht, wie Industrienormen verständlicher gemacht werden können. Dafür werden Konzepte erarbeitet, um die Nicht-Eindeutigkeit und Interpretierbarkeit verschiedener
Anforderungen zu verhindern und so die Gefahr von Missverständnissen zu minimieren. Das Ziel ist, Möglichkeiten für die Verbesserung und Weiterentwicklung von Industrienormen aufzuzeigen, damit Menschen
unterschiedlicher Herkunft und verschiedener Fachbereiche besser miteinander kommunizieren können. Infos zu dem Projekt gibt es unter https://www.cais.nrw/fellow_hessler_2020/

RUB-News:
https://news.rub.de/presseinformationen/wissenschaft/2021-02-23-sprachwissenschaft-eindeutige-normen-fuer-informationssicherheit


Neuauflage Deutsche Syntax

Gerade in einer Neuauflage, in einem neuen Layout und mit einigen Ergänzungen und Aktualisierungen erschienen:
Pittner, Karin / Berman, Judith: Deutsche Syntax. Ein Arbeitsbuch. 7. überarbeitete und erweiterte Auflage. Tübingen: Narr. 2021.
Hier finden Sie den Flyer!


SecHuman

Das vom Land NRW geförderte Forschungskolleg „Sicherheit für Menschen im Cyberspace“ (SecHuman) wurde bis 2024 verlängert. Dr. Kerstin Kucharczik und Prov. Karin Pittner sind mit dem Projekt „Autorprofilierung der Verfasser*innen von Hatespeech“ beteiligt, in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgruppe für Kognitive Signalverarbeitung, geleitet von Prof. Dorothea Kolossa. (Pressemitteilung)


Proof it! – das neue Universitätsprogramm zur Förderung studentischer Ideen ist gestartet!

Proof it! soll Anreize schaffen und fortgeschrittene Studierende ermutigen, eine Gründungsidee zu entwickeln sowie zielgerichtet weiter auszuarbeiten und umzusetzen. Die Förderung ist Teil der Gründungsbegleitung des World Factory Start-up Centers der RUB und bietet so gründungsinteressierten Studierenden einen Experimentierraum, in dem nicht nur grundlegende Fähigkeiten für die erfolgreiche Umsetzung einer Gründung erworben werden, sondern darüber hinaus die ersten Schritte einer solchen Umsetzung ganz konkret begleitet und unterstützt werden. Die Förderung beinhaltet sowohl Sach- als auch Reisekosten, damit studentische Teams erste Kontakte in ihre Zielbranche knüpfen oder Prototypen auf (nationalen und internationalen) Messen und Konferenzen vorstellen können, um erstes Marktfeedback zu bekommen. Die Förderung kann von Studierenden und Promovierenden aller Fakultäten der RUB mit Gründungsinteresse beantragt werden. Gefördert werden Teams (mind. 2 Personen) mit einer aussichtsreichen Gründungsidee. Voraussetzung ist die kontinuierliche Teilnahme an den Fortbildungsmaßnahmen und Beratungsgesprächen mit dem WSC-Team. Alle Informationen zum Förderprogramm Proof it! finden Sie unter https://www.ruhr-uni-bochum.de/universitaetsprogramme/proof-it.html


Zuteilungsverfahren Pro- und Hauptseminare WS 2020/21

Für das kommende Sommersemester haben wir für die Pro- und Hauptseminare Linguistik (B.A./M.A.) Zuteilungsverfahren eingerichtet. Hierzu einige Informationen:

Das erste Zuteilungsverfahren findet in eCampus statt. Für alle Studierenden, die mehr als ein Pro- oder Hauptseminar belegen wollen/müssen, ist ab dem 12.10.20, 12 Uhr bis zum 15.10.20, 18 Uhr ein Moodle-Kurs eingerichtet, in dem die weitere Zuteilung organisiert wird.

Falls Sie Fragen hierzu haben, mailen Sie doch bitte an: zuteilunggermling@rub.de. 

Achtung: Die Verteilung der Hauptseminarplätze von Prof. Dr. K. Pittner und R. Pittner erfolgt nicht(!) über das Zuteilungsverfahren (zu den entsprechenden Anmeldeverfahren s. eCampus).


Personalia

Am 1.9.2020 tritt Tatjana Scheffler, Ph.D., eine Juniorprofessur „Digitale Forensische Linguistik“ an, die aus dem Bund-Länder-Programm finanziert wird. Wir freuen uns auf die neue Kollegin, die mit ihren Arbeitsschwerpunkten im Bereich der Internetkommunikation unser Lehrangebot bereichern wird.


Aktuelle Informationen zu Corona-Maßnahmen an der Universität sind hier aufrufbar.


Linguistik für den interessierten Laien

Wer wissen möchte, wie wir Wörter lesen, was Löffel und Radieschen mit dem Tod zu tun haben oder auch, welche Arten von Versprechern es gibt, der kann die neuesten studentischen Artikel auf unserem linguistischen Blog satzzeichen! lesen.


Der Sprachgebrauch von Nerds

Auf der Plattform „Medium“ haben Christina Czeschik (Serapion) und Steffen Hessler einen Blog gestartet. Der Titel lautet „Nerd is the new black“. Sie beschäftigen sich mit dem Sprachgebrauch von Nerds, der erhöhten Akzeptanz gegenüber Nerd- und Netspeech und damit, warum diese Entwicklung als Chance für die IT-Security gesehen werden kann.


SecHuman

Prof. Dr. Karin Pittner und Steffen Hessler (M.A.) sprechen hier über forensische Linguistik, die Arbeit der SecHuman-Projektgruppe „Sprachliche Imitations- und Verschleierungsstrategien“ – und darüber, wie es ist, mit dem Bundeskriminalamt zusammenzuarbeiten.

Steffen Hessler (M.A.) erklärt hier, warum wir IT-Profis oft so schwer verstehen und wie man dieses Problem beheben könnte.


Soeben erschienen

Markus Denkler, Dietrich Hartmann, Heinz H. Menge (eds.): Dortmund – Sprachliche Vielfalt in der Stadt. Wien, Köln, Weimar: Böhlau. Mit einigen Beiträgen von Bochumer Linguist_innen (Inhaltsverzeichnis)

Vortrag und Workshop

Steffen Hessler (Ruhr-Universität Bochum) und Sebastian Klipper (CycleSec): „Warum finden Security-Experten so schlecht Gehör? Sprachwissenschaftliche Konzepte zur Steigerung der Transmedialität des Sprachgebrauchs in der IT-Security

Informationen zu der Ausstellung hier


Revierfolklore

Steffen Hessler (M.A.) veröffentlicht im Begleitband der Ausstellung Revierfolklore – Zwischen Heimatstolz und Kommerz des LWL-Industriemuseums in der Zeche Hannover (23.3. – 28.10.2018) einen Aufsatz mit dem Titel „Echt ruhrdeutsch? Kult, Klischee und Sprache in Filmen des östlichen Ruhrgebiets“. Der Begleitband ist im Klartext-Verlag erschienen.