Christoph Pflaumbaum M.A.

Christoph Pflaumbaum, M.A.
Ruhr-Universität Bochum
Germanistisches Institut
Abteilung Neugermanistik III
Raum GB 4/159
Sprechstunde: Dienstag, 10-11 Uhr

 

 

Akademische Laufbahn

seit 4/2014
Wissenschaftlicher Mitarbeiter bei Prof. Dr. Natalie Binczek

4/2009 bis 9/2013
Promotionsstudent an der Graduate School Practices of Literature an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster
Dissertation: Melancholisches Schreiben nach Auschwitz. Studien zu Wolfgang Hildesheimer, Jean Améry und W. G. Sebald

9/2010 bis 12/2010
Forschungsaufenthalt am Humanities Institute of Ireland (University College Dublin)

10/2009 bis 9/2013
Promotionsstipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes

10/2004 bis 3/2009
Magisterstudium an der Friedrich-Schiller-Universität Jena in den Fächern Germanistische Literaturwissenschaft, Kunstgeschichte, Neuere Geschichte und Philosophie

6/2005 bis 3/2009
Studentische Hilfskraft bei Prof. Dr. Dirk Oschmann (FSU Jena, Institut für Germanistische Literaturwissenschaft, Abteilung Neuere deutsche Literatur)

4/2005 bis 3/2009
Studentische Hilfskraft bei Prof. Dr. Jens Haustein (FSU Jena, Institut für Germanistische Literaturwissenschaft, Abteilung Germanistische Mediävistik)

1/2008 bis 4/2009
Studienstipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes

5/2003
Abitur am Bismarck-Gymnasium Genthin

Publikationen

Herausgeberschaft

(in Vorbereitung) Fallgeschichten des Zufalls. Zur Epistemologie des Unvorhersehbaren in Literatur  & Theorie. Hrsg. von Christoph Pflaumbaum, Carolin Rocks, Christian Schmitt und Stefan Tetzlaff. Heidelberg: Winter (=Euphorion-Beiheft. Hrsg. von Wolfgang Adam).

Monografie

(im Druck) Melancholisches Schreiben nach Auschwitz. Studien zu Wolfgang Hildesheimer, Jean Améry und W. G. Sebald. Würzburg: Königshausen & Neumann (=Konnex. Studien im Schnittbereich von Literatur, Kultur und Natur. Hrsg. von Andrea Bartl).

Aufsätze

(in Vorbereitung) Überleben im Zufall. Zu den autobiographischen Schriften von Ruth Klüger, Albert Drach und Jean Améry. In: Fallgeschichten des Zufalls. Zur Epistemologie des Unvorhersehbaren in Literatur & Theorie. Hrsg. von Christoph Pflaumbaum, Carolin Rocks, Christian Schmitt und Stefan Tetzlaff. Heidelberg: Winter (=Euphorion-Beiheft. Hrsg. von Wolfgang Adam).

(im Druck) ‚Unaussprechliche Kamine‘. Zum Konflikt des Schweigens und Verschweigens bei Jean Améry. In: Über das Schweigen. Das Verschwiegene – das Ungesagte – das Unsagbare. Hrsg. von Paul Martin Langner und Beata Kołodziejczyk-Mróz. Berlin: Weidler 2014.

(im Druck) In Stellvertretung. Autorschaft in Wolfgang Hildesheimers ‚Exerzitien’. In: Autorschaft im Spannungsfeld von Politik und Religion. Hrsg. von Christian Sieg und Martina Wagner-Egelhaaf. Würzburg: Ergon 2014.

Das Leiden unter den Nachzüglern. Zum Essayismus von Adolf Loos. In: Industriekulturen. Literatur, Kunst und Gesellschaft. Hrsg. von Marcin Golaszewski und Kalina Kupczynska unter Mitwirkung von Agnieszka Miksza. Bern u.a.: Lang 2012. S. 75-89.

Aus dem Leeren schöpfen. Wolfgang Hildesheimers und W. G. Sebalds Blicke auf die englische Küstenlandschaft. In: Wolfgang Hildesheimer und England. Zur Topologie eines literarischen Transfers. Hrsg. von Rüdiger Görner und Isabel Wagner. Bern u.a.: Lang 2012. S. 135-159.

„Alles wird dunkler“ – Wolfgang Hildesheimers Theater des Verfalls. In: Das Drama nach dem Drama. Verwandlungen dramatischer Formen in Deutschland seit 1945. Hrsg. von Artur Pelka und Stefan Tigges. Bielefeld: Transcript 2011. S. 35-53. (In polnischer Übersetzung wieder publiziert „Wszystko ciemnieje“ – teatr rozpadu Wolfganga Hildesheimera. In: Dramat po dramacie. Przemiany form dramatycznych w Niemczech po 1945 roku. Red. Malgorzata i Artur Pelka. Lodz: Primum Verbum 2012. S. 19-33.)

Die Ausrichtung der Blicke. Aspekte des Schauens und Angeschaut-Werdens im Werke W. G. Sebalds. In: Weimarer Beiträge 56/2010. H. 1. S. 47-68.

Wir bekommen die Kultur, die wir verdienen! Bericht über eine Podiumsdiskussion im mon ami. In: Palmbaum. Literarisches Journal aus Thüringen 16/2008. H 1. S. 140-143.

Digitale Neuauflage der Jenaer Liederhandschrift. Tagung in der Thüringer Landes- und Universitätsbibliothek. In: Palmbaum. Literarisches Journal aus Thüringen 15/2007. H. 2. 
S. 227f.

Unverstandene Straßenbilder. Beschreibung der Außenwelt als Kennzeichen der Fremderfahrung in Uwe Johnsons „Das dritte Buch über Achim“. In: Johnson-Jahrbuch 14/2007. S. 27-47.

Rezensionen (Auswahl)

Zu Karl S. Guthke: Die Reise ans Ende der Welt. Erkundungen zur Kulturgeschichte der Literatur. Tübingen: Francke 2011 (=Edition Patmos. Bd. 15). In: Archiv. Studium der neueren Sprachen und Literaturen 164/2012. Bd. 249. 2. Halbjahresband. S. 379-381.

Wider den Konsens. Zu Peter D. Krause: Angepasste Welt. Studien, Reden, Essays über rhetorische Kultur und romantische Politik. Bucha bei Jena: quartus 2009. In: Palmbaum. Literarisches Journal aus Thüringen 17/2009. H. 2. S. 186-188.

Erkundungsreise durch das Reservat DDR. Zu Friedrich von Borries und Jens-Uwe Fischer: Sozialistische Cowboys. Der Wilde Westen Ostdeutschlands. Frankfurt/Main: Suhrkamp 2008. In: Palmbaum. Literarisches Journal aus Thüringen 17/2009. H. 1. S. 166-168.

Der Künstler, der sich nicht wiederholen wollte. Zu Franz-Joachim Verspohl: Michelangelo Buonarroti und Leonardo da Vinci. Republikanischer Alltag und Künstlerkonkurrenz in Florenz zwischen 1501-1505. Göttingen, Bern: Wallstein 2007. In: Palmbaum. Literarisches Journal aus Thüringen 16/2008. H. 1. S. 171f.

Inneneinsichten eines Unzugehörigen. Zu Jens-Fietje Dwars: Und dennoch Hoffnung. Peter Weiss. Eine Biographie. Berlin: Aufbau 2007. In: Palmbaum. Literarisches Journal aus Thüringen 15/2007. H. 2. S. 197f.

Universum Schiller. Zu Klaus Manger (Hg.): Der ganze Schiller. Programm ästhetischer Erziehung. Heidelberg: Winter 2006. In: Palmbaum. Literarisches Journal aus Thüringen 15/2007. H. 2. S. 189.

Wiederentdeckung eines Meisterbaus. Zu Ulrich Müller: Walter Gropius. Das Jenaer Theater. Hg. von Franz-Joachim Verspohl. Jena, Köln: Verlag der Buchhandlung Walther König 2006. In: Palmbaum. Literarisches Journal aus Thüringen 15/2007. H. 1. S. 193.

Tagungsbericht

Autorschaft zwischen Intention, Inszenierung und Gesellschaft. Positionsbestimmungen nach der „Rückkehr des Autors“. Tagung in Berlin vom 31.03. bis 2.04.2011. In: Zeitschrift für Germanistik 21/2011. H. 3. S. 620-622 (gemeinsam mit Jan-Noël Thon).

Vorträge

08.05.2014
Bekennen und anerkennen. Zum Verhältnis von Melancholie, Autobiographie und Anerkennung. Tagung „Literatur und Anerkennung“ an der Universität Odense/Dänemark

29.09.2013
‚Unaussprechliche Kamine’. Jean Amérys Ästhetik der Kontradiktion. Internationale Tagung „Über das Schweigen. Das Verschwiegene – das Ungesagte – das Unsagbare“ an der Pädagogischen Universität Kraków

30.09.2011
Das Leiden unter den Nachzüglern. Zum Essayismus von Adolf Loos. Konferenz „Stadt und Maschine – Migration und Avantgarde in den Industriekulturen“ an der Universität Lodz

06.05.2011
Wolfgang Hildesheimer: Der Papst, der Katholizismus und die Schuldfrage. Ringvorlesung „Autorschaft im Spannungsfeld von Religion und Politik“ der Akademie Franz-Hitze-Haus und des Exzellenzclusters „Religion und Politik in den Kulturen der Vormoderne und der Moderne“

16.09.2010
‚Aus dem Leeren schöpfen’. Wolfgang Hildesheimers und W. G. Sebalds Blicke auf die englische Küstenlandschaft. Tagung „Wolfgang Hildesheimer und England“ an der Queen Mary, University of London

21.05.2010
Die Germanistik und ihre kulturwissenschaftliche Öffnung. Eröffnungsvortrag der ersten Gradutiertentagung der Graduate School Practices of Literature „Anything goes? Literaturwissenschaft im 21. Jahrhunder“ an der WWU Münster

09.10.2009
Das Theater Wolfgang Hildesheimers als Blick ins Leere. Tagung „Bühne frei! Verwandlungen dramatischer Formen in Deutschland nach 1945“ an der Universität Lodz

26.06.2009
Aspekte der Melancholie im Werk Wolfgang Hildesheimers. Workshop des Department of German Centre for Anglo-German Cultural Relations an der Queen Mary, University of London

Weitere Aktivitäten

9/2013
Gemeinsam mit Carolin Rocks (LMU München), Christian Schmitt (Universität Bremen) und Stefan Tetzlaff (WWU Münster) Organisation der wissenschaftlichen Tagung Fallgeschichten des Zufalls. Zur Epistemologie des Unvorhersehbaren in Literatur & Theorie in Hannover (www.fallgeschichten.de.be); gefördert durch die Fritz Thyssen Stiftung; in Kooperation mit dem Sprengel Museum Hannover

seit 5/2010
Mitherausgeber und Redaktionsmitglied der Online-Zeitschrift Textpraxis. Digitales Journal für Philologie (www.textpraxis.net)

2010
Redaktionelle Mitarbeit am Sammelband Stephan Pabst (Hg.): Anonymität und Autorschaft. Zur Literatur- und Rechtsgeschichte der Namenlosigkeit. Berlin: de Gryuter 2011.

2009
Transkription des Briefwechsels von Basilius Christian Bernhard Wiedeburg mit Johann Jacob Breitinger und Johann Jakob Bodmer. Vgl. Jens Haustein: „J und seine frühen Editionen. Mit einem Editionsanhang (B. Chr. B. Wiedeburg an J. J. Bodmer und J. J. Breitinger)“. In: Ders. und Franz Körndle (Hg.): Die ‚Jenaer Liederhandschrift’. Codex – Geschichte – Umfeld. Berlin: de Gruyter 2010. S. 205-275, bes. S. 217ff.

1/2007 bis 12/2010
Freier Mitarbeiter der Literaturzeitschrift Palmbaum. Literarisches Journal aus Thüringen