aktuelle Tagungen

  • Symposium „Testen bildungssprachlicher Kompetenzen und akademischer Sprachkompetenzen“ am 09. und 10. November 2018 in Bochum
  • Am 09. und 10. November 2018 veranstaltet die Forschungs- und Praxisgruppe SPRACHE.TESTEN an der Ruhr-Universität Bochum ein Symposium zum Thema „Testen bildungssprachlicher Kompetenzen und akademischer Sprachkompetenzen – Synergien zwischen Schule und Hochschule erkennen und nutzen“.

    Die Erfassung bildungssprachlicher und akademischer Sprachkompetenzen im schulischen und universitären Kontext spielt in verschiedenen (Teil-)Disziplinen eine tragende Rolle. Im schulischen Kontext zählen z. B. der Bereich Deutsch als Zweitsprache (DaZ), die Bildungswissenschaften und die Fremdsprachendidaktiken (u.a. CLIL) dazu. Im universitären Kontext setzen sich die Fremdsprachenzentren und die Sprachlehrforschung mit der Erfassung und Messung akademischer Sprachkompetenzen deutscher Studierender, meist in der Fremdsprache Englisch (EAP) sowie ausländischer Studierender im Bereich Deutsch als Fremdsprache (DaF) auseinander. Doch auch das Testen von Bildungssprache bei Herkunftssprechern (z.B. Russisch, Polnisch, Türkisch) im schulischen und universitären Kontext spielt zunehmend eine große Rolle.

    Ziel des Symposiums ist es, die Aktivitäten in den einzelnen (Teil-)Disziplinen zu systematisieren und somit von den Ansätzen und Überlegungen anderer Akteure zu profitieren, um letztlich das Thema Erfassung bildungssprachlicher Kompetenzen und akademischer Sprachkompetenzen in allen Kontexten voranzubringen. Um den angestoßenen Austausch auch einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen, sollen die Beiträge des Symposiums in einem Sammelband publiziert werden.

    Um die Einreichung von Beiträgen bis zum 31. Mai 2018 wird gebeten.

    Weitere Informationen sind der Website zu entnehmen.


  • 1. Interdisziplinäre Schwerpunkttagung ,„Sprache in naturwissenschaftlichen Lehr-Lernprozessen“ am 2. und am 3. März 2018 in Bochum
  • Thema und Ziel der Konferenz:
    Sprache ist ein zentrales Element in allen fachlichen Lehr-Lernprozessen, dies zeigen zahlreiche übergeordnete Förderinitiativen und Forschungsprojekte, die aktuell laufen. Gleichzeitig ist dies für die Fachdidaktik in den Naturwissenschaften oder auch der Mathematik ein Gebiet, in dem auch die Expertise aus anderen Forschungsdisziplinen im Rahmen interdisziplinärer Arbeiten aufgegriffen werden müsste. So finden sich aktuell Arbeiten zu recht ähnlichen Fragen in der Deutschdidaktik, Kognitionspsychologie, Mathematikdidaktik und eben den naturwissenschaftlichen Didaktiken. Die als GDCP Schwerpunkttagung organisierte, interdisziplinär durchgeführte Konferenz verfolgt daher zwei Ziele:

    – Die aktuellen Arbeiten zur Rolle der Sprache in mathematisch-naturwissenschaftlichen Lehr-Lernprozessen zu vergleichen.
    – Bezugspunkte zu anderen Disziplinen offenzulegen und auch hier interdisziplinäre Ansätze zu ermöglichen.

    Beides soll die Gründung thematisch fokussierter Forschungsnetzwerke erleichtern. Zu diesem Zweck richtet sich die Einladung zur Tagung nicht nur an Kolleginnen und Kollegen der Gesellschaft für Didaktik der Chemie und Physik, sondern auch an Kolleginnen und Kollegen aus anderen Fachgesellschaften. Expertinnen und Experten aus der Deutschdidaktik, der Mathematikdidaktik, der Biologiedidaktik und der Psychologie oder auch Erziehungswissenschaften sind zur Bewerbung damit gleichrangig zu Chemie- und Physikdidaktiken aufgefordert, sodass sie Ihre Expertise einbringen können.
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  • Fachtagung „Durchgängig und Fachspezifisch? – Integrative Sprachförderung zwischen Anspruch und Umsetzung“ am 05. und 06. November 2015
  • Im November 2015 fand die Fachtagung „Durchgängig und fachspezifisch? Integrative Sprachförderung zwischen Anspruch und Umsetzung“ zum Abschluss des vom Mercator-Institut geförderten Projektes „Miteinander“ an der Ruhr-Universität Bochum statt.

    Nationale und internationale ExpertInnen aus Sprachwissenschaft, Fachdidaktiken und Bildungswissenschaften widmeten sich Fragen einer durchgängigen und fachspezifischen Sprachförderung:

    Wie kann Sprachlichkeit fachspezifisch eingebunden werden? Welche sprachlichen Anforderungen sind für die erfolgreiche Beschäftigung mit Fachinhalten relevant? Welchem Sprachförderbedarf muss in den einzelnen Bildungsetappen begegnet und wie soll Sprachförderung in bislang vernachlässigten Schulstufen gestaltet werden (z. B. gymnasiale Oberstufe)? Wie wirksam ist integrative Sprachförderung und wie valide sind Untersuchungsergebnisse und abgeleitete Handlungsempfehlungen? Welchen Prinzipien sollte die Entwicklung von Lehr-/Lernmaterialien folgen?

    In Vorträgen, Diskussionen und einer Materialmesse wurden neue praxisorientierte Konzepte sowie empirische Ergebnisse vorgestellt und das Spannungsfeld zwischen Anspruch und Umsetzung beleuchtet.

    Die einzelnen Beiträge sowie das Tagungsprogramm finden Sie hier.