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Dr. Björn Weyand

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Aktuelle Publikationen

Björn Weyand/Bernd Zegowitz (Hg.)

Otto Julius Bierbaum
Akteur im Netzwerk der literarischen Moderne

Berlin 2018: Quintus. 

An der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert zählte Otto Julius Bierbaum (1865–1910) zu den zentralen Figuren des literarischen Feldes. Die Entwicklung der literarischen Moderne um 1900 ist wesentlich von seinem Wirken geprägt – auch wenn Bierbaums Name in literaturgeschichtlichen Darstellungen der letzten Jahrzehnte oftmals nur am Rande oder gar keine Erwähnung gefunden hat. Ohne sein vielfältiges Schaffen als Lyriker, Prosa- und Theaterautor, als Essayist und Übersetzer, als Herausgeber literarischer Zeitschriften wie der Insel und als Förderer junger Autoren wie Rainer Maria Rilke wäre die Kultur der Jahrhundertwende jedoch eine andere als diejenige, die wir heute kennen. Die Beiträge des Bandes beleuchten die zahlreichen Facetten seines Werks und zeigen Bierbaum als einen durchaus ambivalenten, aber nachhaltig prägenden Akteur im Netzwerk der literarischen Moderne, den es ins literarhistorische Bewusstsein zurückzuholen gilt.

Mit Beiträgen von Wolfgang Bunzel, Gabriele von Glasenapp, Walter Hettche, Carola Hilmes, Kurt Ifkovits, Anne-Rose Meyer, Michael Pilz, Dirk Rose, Christian Schaper, Sebastian Schmitt, Robert Seidel, Erich Unglaub, Bernhard Walcher, Björn Weyand, Bernd Zegowitz und Birgit Ziener.

„Sicher wird man nicht das heterogene Gesamtwerk Bierbaums ‚retten‘ können. Aber einiges schon, so auf alle Fälle seine beiden großen Zeitromane, selbstverständlich Zäpfel Kerns Abenteuer, vieles aus seiner Kabarettlyrik, vor allem seine literarischen Chansons, und auch manches seiner Kleinprosa. Aber es geht wohl gar nicht so sehr um die ‚Rettung‘ einzelner Werke, sondern darum, seine Persönlichkeit und sein Werk, das in vielerlei Hinsicht so typisch für die Tendenzen in der Literatur um die Jahrhundertwende war, wieder ins Bewusstsein zu heben. […] An dieser Stelle leistet der Studienband tatsächlich Pionierarbeit.“ Klaus Hammer auf literaturkritik.de am 5. März 2019.

Bierbaum war „der seinerzeit neben Detlev von Liliencron beliebteste Lyriker, war Kabarettist, Übersetzer des Pinocchio, gefragter Essayist, Autor von Liedern, welche Richard Strauss vertonte, schließlich veritabler Romancier. Da ist es höchst löblich, dass ein Sammelband an die vielen Facetten einer genuin modernen Autorfigur erinnert.“ Erhard Schütz in der Freitag vom 7. Februar 2019.

Der Band macht „den Blick frei […] auf den Künstler als Denker, eingespannt in die kreative Unruhe der Jahrhundertwende. […] So spiegelt sich die Janusköpfigkeit seiner Zeit im faszinierend vielgestaltigen Werk Bierbaums“. Christian Jooß-Bernau in der Süddeutschen Zeitung vom Freitag, 4. Januar 2019.

„Umfassend wird dieser unruhige und sich in so viele Bereiche hineinbewegende Geist in diesem Band dokumentiert und ausgeleuchtet. […] Mit der Darstellung von Person und Werk einer kulturgeschichtlich so bedeutenden Figur wie Otto Julius Bierbaum wird ein ganzes Zeitpanorama sichtbar.“ Gerd Holzheimer in Literatur in Bayern, 33. Jahrgang, Heft 134 (Dezember 2018).

Verlagsinformationen: http://www.quintus-verlag.de/buecher/otto-julius-bierbaum.html.

 

Stefan Bronner/Björn Weyand (Hg.)

Christian Krachts Weltliteratur
Eine Topographie

Berlin/Boston 2018: De Gruyter.

Mit jedem neuen Text des Schweizer Schriftstellers Christian Kracht weitet sich die Topographie seiner literarischen Schauplätze aus und erstreckt sich nach und nach über den gesamten Globus. Damit schreibt Krachts Werk Weltliteratur in einem zeitgemäßen, aufregenden Sinn: Jeder Ort bildet darin einen vorübergehenden Aufenthalt im ästhetischen Dazwischen. Der Band widmet sich den topographischen und poetologischen Dimensionen dieses Schreibens.

Mit Beiträgen von Moritz Baßler, Johannes Birgfeld, Stefan Bronner, Simone Brühl, Claude D. Conter, Randall Halle, Till Huber, Christoph Kleinschmidt, Elias Kreuzmair, Volker Mergenthaler, Eckhart Nickel, Stefanie Roenneke, Laurenz Schulz, Arnim Seelig und Björn Weyand.

„Wer sich dem herausragenden Werk Christian Krachts nähert, benötigt Hilfe. Denn viele seiner Texte und plurimedialen Manifestationen sind und bleiben rätselhaft […]. So wird in 16 Beiträgen dieses Œuvre ‚Jenseits von Oberfläche und Tiefe‘ […] beherzt ausgelotet.“ Lutz Hagestedt in Germanistik 60 (2019).

Christian Krachts Weltliteratur ist ein ehrgeiziges und notwendiges Projekt, dem viel gelingt und das Forschern der neuen deutschen Literatur, der Pop-Literatur und der German Studies einiges an Denkanstößen bietet. […] Die Beiträge sind durchgehend sorgfältig recherchiert, ausreichend belegt und intellektuell fordernd. Sie decken dabei ein breites Spektrum an Forschungsthemen ab und werden sich in naher Zukunft in kommenden Publikationen zum Thema zitiert finden. Beinahe alle Autoren haben sich Aspekten zugewandt, die bis dato nicht ausreichend untersucht worden sind; oft ist die Themenauswahl sogar cutting edge.“ Kai-Uwe Werbeck in German Studies Review, Vol. 42, Number 3 (October 2019).

Die Diversität der hier versammelten Forschungsansätze zeigt eindrucksvoll die verschiedenen Ebenen auf, die Krachts Texte zur Lektüre anbietet. […] Der Band knüpft an die bestehenden Tendenzen in der Kracht-Forschung an, eröffnet aber auch neue Perspektiven. Insbesondere das im Band häufig so benannte und von der Forschung bisher weniger stark beachtete ‚Nebenwerk‘ – v.a. ‚kleine Formen‘ und in Ko-Autorschaft geschriebene Texte – wird mit dieser Aufsatzsammlung in eine zentralere Position gebracht.Silvia Boide auf KULT_online Nr. 58 (2019).

„Mag der Titel Christian Krachts Weltliteratur auch auf den ersten Blick etwas großspurig daherkommen, wird schnell klar, dass hier eine Perspektive auf das Kracht’sche Gesamtwerk eingenommen wird, die längst überfällig war.“ Christian Dinger auf litlog.de am 1. April 2019.

Verlagsinformationen: https://www.degruyter.com/view/product/484627.