Dr. Philipp Weber

Neugermanistik, insbesondere Literatur des 18. Jahrhunderts bis zur Gegenwart

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Kontakt

Germanistisches Institut

GB 4/162

Universitätsstraße 150, 44801 Bochum

Tel.: +49 (0)234-32-27055

E-Mail: philipp.weber-n9v [at] rub.de

Sprechstunde: Mittwochs von 16-17 Uhr (um vorherige Anmeldung per E-Mail wird gebeten)

 

Lebenslauf

Seit 2015: Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Neugermanistik bei Prof. Dr. Armin Schäfer an der Ruhr-Universität Bochum

2016: Promotion an der Humboldt-Universität zu Berlin

2014-2015: Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Neuere deutsche Literatur- und Medienwissenschaft der FernUniversität in Hagen

2013-2014: Lehrbeauftragter der Kulturwissenschaftlichen Fakultät der Europa-Universität Viadrina (Frankfurt/Oder)

2012-2014: Stipendiat des DFG-Graduiertenkollegs „Lebensformen und Lebenswissen“ der Europa-Universität Viadrina (Frankfurt/Oder) und der Universität Potsdam

2011-2012: Visiting Graduate Student an der Princeton University

2010-2014: Assoziiertes Mitglied im PhD-Net „Das Wissen der Literatur“ an der Humboldt-Universität zu Berlin

2003-2010: Magisterstudium mit den Fächern Germanistik, Philosophie und Neuere und Neueste Geschichte an der Westfälischen-Wilhelms-Universität Münster, der Université Panthéon-Sorbonne I Paris und der Humboldt-Universität zu Berlin

Arbeits- und Forschungsschwerpunkte

Literaturgeschichte des 18. bis zum 20. Jahrhundert

Wissensgeschichte

Literatur und Philosophie, insb. Klassische deutsche Philosophie und Literatur der Goethezeit

Romantheorie

Literaturwissenschaft und Psychoanalyse

Publikationen

I. Monografien:

Kosmos und Subjektivität in der Frühromantik, Paderborn: Fink 2017.

Stern. Bilder. Denken. Aspekte einer Denkfigur bei Walter Benjamin, Frankfurt a. M. u.a.: Peter Lang 2010.

II. Herausgeberschaft:

Hundert Jahre „transzendentale Obdachlosigkeit“. Zur Aktualität von Georg Lukács‘ „Theorie des Romans“, hrsg. gemeinsam mit Rüdiger Dannemann und Maud Meyzaud [in Vorbereitung, erscheint im Aisthesis Verlag, Bielefeld, weitere Informationen: http://www.aisthesis.de/Hundert-Jahre-transzendentale-Obdachlosigkeit].

Themenheft „Kosmologie“ der Zeitschrift: Non Fiktion. Arsenal der anderen Gattungen, hrsg. gemeinsam mit Tim Sparenberg [in Vorbereitung, weitere Informationen: http://www.sachbuchforschung.uni-mainz.de/non-fiktion/].

Kosmos und Kontingenz. Eine Gegengeschichte, hrsg. gemeinsam mit Reto Roessler und Tim Sparenberg, Paderborn: Fink 2016.

III. Aufsätze:

„Roman, Form und Todestrieb. Georg Lukács’ literarische Ethik“, in: Hundert Jahre „transzendentale Obdachlosigkeit“. Zur Aktualität von Georg Lukács‘ „Theorie des Romans“, hrsg. gemeinsam mit Rüdiger Dannemann und Maud Meyzaud [in Vorbereitung].

„Weniger als Zeit. Schillers Konzeption der Ewigkeit“, in: Schillers Zeitbegriffe, hrsg. von Helmut Hühn, Dirk Oschmann und Peter Schnyder, Hannover: Wehrhahn [in Vorbereitung].

„Einstein liest Lukrez. Die Geschichte eines Geleitworts“, in: Non Fiktion. Arsenal der anderen Gattungen [in Vorbereitung].

„Die Intrige im seriellen Erzählen der Gegenwart“, in: Medialisierungen der Macht. Filmische Inszenierung politischer Praxis, hrsg. von Irina Gradinari, Nikolas Immer und Johannes Pause, Paderborn: Fink, , S. 67–83  [im Erscheinen].

„Kosmos und Kontingenz. Eine Gegengeschichte“, gemeinsam mit Reto Roessler und Tim Sparenberg, in: Kosmos und Kontingenz. Eine Gegengeschichte, hrsg. gemeinsam mit Reto Roessler und Tim Sparenberg, Paderborn: Fink 2016, S. 9–23.

„Im Grunde das Regellose. Schellings Kosmologie des Urzufalls“, in: Kosmos und Kontingenz. Eine Gegengeschichte, hrsg. gemeinsam mit Reto Roessler und Tim Sparenberg, Paderborn: Fink 2016, S. 170–179.

„Sternische Verbindungen. Zur Rettung der Phänomene in Rilkes ‚Sonette an Orpheus’“, in: Blätter der Rilke Gesellschaft 32 (2014), S. 204–210.

„Sonderbare Conjuncturen des Zufalls. Zu Natur und Bildung bei Friedrich Schiller und Novalis“, in: Athenäum. Jahrbuch für Romantikforschung 23 (2013), S. 155–166.

„Weltraum und Subjektraum. Zum Konzept des inneren Universums bei Novalis“, in: Raumlektüren. Der Spatial Turn und die Literatur der Moderne, hrsg. von Tim Mehigan und Alan Corkhill, Bielefeld: transcript 2013, S. 55–68.

„Ein Reisender in der geschichte–ten Welt. Schlaglichter auf das neuere Schaffenswerk des österreichischen Autors Christoph Ransmayr“, in: Kritische Ausgabe 19 (2010), S. 59–63.

IV. Lexikonartikel

Art. „All“, „Bahn“ und „Kosmos“, in: Lexikon der Raumphilosophie, hrsg. von Stephan Günzel, Darmstadt 2012, S. 21–22; 45–46 und 211–212.

V. Übersetzungen

Rüdiger Campe, „‚Die tiefste Bestätigung des Daseins der Dissonanz‘. Emile Boutroux und Georg Simmel in der Theorie des Romans“, gemeinsam mit Rüdiger Dannemann und Maud Meyzaud, in: Hundert Jahre „transzendentale Obdachlosigkeit“. Zur Aktualität von Georg Lukács’ „Theorie des Romans“,  hrsg. gemeinsam mit Rüdiger Dannemann und Maud Meyzaud [in Vorbereitung].

Paul de Man, „Georg Lukács‘ ‚Theorie des Romans'“, gemeinsam mit Patrick Hohlweck, in: Hundert Jahre „transzendentale Obdachlosigkeit“. Zur Aktualität von Georg Lukács‘ „Theorie des Romans“,  hrsg. gemeinsam mit Rüdiger Dannemann und Maud Meyzaud [in Vorbereitung].

VI. Rezensionen, Sonstiges (Auswahl):

„Daniel Heller-Roazen: Der innere Sinn. Archäologie eines Gefühls“, in: Zeitschrift für philosophische Literatur 3.2 (2015), S. 10–15.

„Ma(n)chines – life – forms – machines. Machines – forms – life (Interdisziplinäre Konferenz in Berlin v. 5.–7.12.2013)“, in: Zeitschrift für Germanistik 24.2 (2014), S. 373 f.

„Ahlrich Meyer: Das Wissen um Auschwitz. Täter und Opfer der ‚Endlösung‘ in Westeuropa“, auf: literaturkritik.de, (22.11.2010).

„Brigitta Eisenreich: Celans Kreidestern. Ein Bericht. Mit Briefen und anderen unveröffentlichten Dokumenten“, auf: literaturkritik.de, (21.7.2010).

„Sandro Pignotti: Walter Benjamin – Judentum und Literatur“, auf: literaturkritik.de, (3.8.2009).