Vita

Akademische Ausbildung

Studium

Studium an der Westf. Wilhelms-Universität (WWU) Münster

Fächer: Germanistik und Philosophie sowie Pädagogisches Begleitstudium; zusätzlich Grundstudium Geschichtswissenschaften

Studienabschlüsse

Lehramtsexamina in den Fächern Germanistik und Philosophie für Sek. I und Sek. II (sowie pädagogisches Begleitstudium); Schwerpunkt der Staatsarbeit: Germanistische Linguistik

Promotion

Im Fachgebiet Germanistische Linguistik an der Technischen Universität (TU) Berlin

Betreuer der Dissertation: Prof. Dr. Roland Posner

Thema der Dissertation: 'Der Organismusbegriff in der Sprachwissenschaft des 19. Jahrhunderts' (Note: mit Auszeichnung)

Beruflicher Werdegang

Westfälische Wilhelms-Universität (WWU) Münster

Studentische Hilfskraft

Technische Universität (TU) Berlin

–   Wiss. Mitarbeiterin im Fachgebiet Germanistische Linguistik

–   Mitarbeiterin im Projekt ‚Kinematische Korrelate lautlicher Artikulationsprozesse’

–   Mitarbeit im Weiterbildungsprogramm für Diplom-Deutschlehrer aus den östlichen Stadtgebieten Berlins (im Auftrag der Berliner Senatsverwaltung)

Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

–   Lehrbeauftragte für Germanistische Linguistik

–   Lehrbeauftragte für ‚Deutsch als Fremdsprache’

Gymnasium

–   Leiterin der Arbeitsgruppe ‚Linguistik für Kinder’ am Hochbegabtenzweig des Christopherus-Gymnasiums Königswinter

Ruhr-Universität Bochum (RUB)

–   zunächst Studienrätin im Hochschuldienst,

–   heute Oberstudienrätin i.H. am Germanistischen Institut der Ruhr-Universität Bochum, Fachgebiet Germanistische Linguistik

Aufgaben in der akademischen Selbstverwaltung:

–   Studienfachberaterin in der germanistischen Linguistik
–   Stellvertretende Kustodin des Instituts für Germanistik, damit kooptiertes Mitglied des germanistischen Vorstands sowie Mitglied des Magisterprüfungsausschusses der Fakultät für Philologie
–   Mitglied der Universitätskommision für Lehre (UKL)
–   Vertreterin der Räte/Rätinnen des Germanistischen Mittelbaus (stimmberechtigtes Vorstandsmitglied des Germanistischen Instituts)
–   von 2003 bis 2012 Tutorienbeauftragte des Germanistischen Instituts

Ausgewählte Publikationen

Sprachtheoretische Organismuskonzeptionen im 18. und 19. Jahrhundert. In: Reiter, Norbert, ed. (1989). Sprechen und Hören. Akten des 23. Linguistischen Kolloquiums, Berlin 1988. Tübingen: Niemeyer (= Linguistische Arbeiten. 222). S. 301-310.

Sprecher- und hörerseitige Verwendungsweisen der Interjektion „HM“. In: Kowal, Sabine und Roland Posner, eds. (1989). Zeitliche und inhaltliche Aspekte der Textproduktion. Berlin: TU Berlin (= Arbeitspapiere zur Linguistik. 20). S. 168-191.

Der Organismusbegriff in der Sprachwissenschaft des 19. Jahrhunderts. Diss.phil, TU Berlin.

Organisch – „um den beliebten aber vildeutigen ausdruck zu gebrauchen“. Zur Organismusmetaphorik in der Sprachwissenschaft des 19. Jahrhunderts. In: Sprachwissenschaft 23 (1998), H.1, S. 85-111.

Sprachwissenschaftliche Betreuung der Handschriftentransliteration: Krampe, Karl. Geschichten aus dem Ruhrtal (2006). Hrsg. Von Olaf Schmidt-Rutsch. Essen: Klartext.

‚Sprache’ unter besonderer Berücksichtigung von ‚Jugend und ‚Alter’. In: Fiehler, Reinhard und Caja Thimm, eds. (1998). Sprache und Kommunikation im Alter. Opladen, Wiesbaden: Westdeutscher Verlag. S. 17-37. [gemeinsam mit M. Kohrt].

Die Wurzeln des Strukturalismus in der Sprachwissenschaft des 19. Jahrhunderts. In: Handbuch für Sprache und Kommunikationswissenschaft. Berlin, New York: de Gruyter. S. 1719- 1735. [gemeinsam mit M. Kohrt]

Strukturalismus. In: Schneider, Jost, ed. (2009). Methodengeschichte der Germanistik. Berlin, New York: de Gruyter (= de Grtuyter Lexikon). S.679-700.

„Huch, da fehlt doch was!“ Vom Umgang mit Interjektionen im nicht-muttersprachlichen Deutsch-unterricht. In: Hinrichs, Nicole und Anika Limburg, eds. (2010). Gedankenstriche – Reflexionen über Sprache als Ressource. Für Wolfgang Boettcher zum 65. Geburtstag. Tübingen: Stauffenburg. S. 185-200.