Der wissenschaftliche Forschungsschwerpunkt der Professur umfasst die theoretische und computerlinguistische Analyse von Konversationen in sozialen Medien. Wir entwickeln auf künstlicher Intelligenz basierende Methoden, um sprachliche Charakteristika von Interaktionen in sozialen Medien herauszukristallisieren. Diese linguistische Grundlagenforschung wenden wir an, um zum Beispiel Desinformation und Beleidigungen in der Fülle täglich neu entstehender digitaler Texte aufzudecken.

Generell beschäftigt sich die forensische Linguistik mit rechtlichen Aspekten von Sprache. Die digitale forensische Linguistik verlagert dieses Forschungsgebiet in den digitalen Raum und untersucht hier potentiell schädliche Sprachhandlungen. Ein Anwendungsbeispiel sind negative Kommunikationspraktiken wie Manipulation und Falschinformationen, Hassrede oder Plagiate.

Aktuelles

  • Zwei Vorträge zu forensischer Linguistik
    In dieser Woche präsentiert die Arbeitsgruppe zwei Vorträge bei der 15. Konferenz der International Association of Forensic Linguists. Tatjana Scheffler (Ruhr-Universität Bochum, Germany), Veronika Solopova (Freie Universität Berlin, Germany) & …
  • Beitrag über unser Forschungsprojekt
    Die Forschung der Arbeitsgruppe wurde auf der RUB-Homepage in der Serie „Mehr als dicke Bücher“ präsentiert. Hier gibt es mehr zu lesen: […]
  • Wissenschaftliche Hilfskräfte gesucht!
    Wir suchen ab sofort studentische oder wissenschaftliche Hilfskräfte, die unsere Forschungsprojekte in digitaler Linguistik unterstützen!
  • Stellenangebot: Doktorand*in
    Stellenangebot zur computerlinguistischen Erkennung und Interpretation von Metaphern in religiösen Online-Foren.
  • Neues Modul: Digitale Analyse großer Textkorpora
    Die digitale Analyse großer Textkorpora zählt zu den wichtigsten Innovationen, die durch Methoden der Digital Humanities möglich werden. Die Korpusanalyse ermöglicht die Untersuchung von unterschiedlichsten Texten und Textsammlungen vor dem Hintergrund verschiedener disziplinärer Ausrichtungen – linguistisch, literaturwissenschaftlich, kulturwissenschaftlich – und bietet darüber hinaus zahlreiche Transfer- und Anwendungsoptionen: forensische Verwendung, soziologische Analyse, Politik- und Sprachberatung u.v.m.