Der wissenschaftliche Forschungsschwerpunkt der Professur umfasst die theoretische und computerlinguistische Analyse von Konversationen in sozialen Medien. Wir entwickeln auf künstlicher Intelligenz basierende Methoden, um sprachliche Charakteristika von Interaktionen in sozialen Medien herauszukristallisieren. Diese linguistische Grundlagenforschung wenden wir an, um zum Beispiel Desinformation und Beleidigungen in der Fülle täglich neu entstehender digitaler Texte aufzudecken.

Generell beschäftigt sich die forensische Linguistik mit rechtlichen Aspekten von Sprache. Die digitale forensische Linguistik verlagert dieses Forschungsgebiet in den digitalen Raum und untersucht hier potentiell schädliche Sprachhandlungen. Ein Anwendungsbeispiel sind negative Kommunikationspraktiken wie Manipulation und Falschinformationen, Hassrede oder Plagiate.

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Aktuelles

  • Studentische Hilfskräfte gesucht!
    Wir suchen ab sofort Unterstützung für unsere Forschungsprojekte. Insbesondere: Zum Thema Semantik der Emojis: mit Vorkenntnissen in der formalen Semantik und/oder in linguistischen Experimenten und/oder zu Emojis Für Personen mit …
  • 🎧 Sozusagen: Emojis
    Die Emoji-Woche im Radio geht weiter, hier noch ein Beitrag im BR2-Sprachmagazin: Emojikalypse?
  • 😁 Linguistik im Radio: Emojis 🎧
    Zum 40. Jahrestag des Emoticons führte Tatjana ein Interview mit Stefan Karkowsky, gesendet am 19.9.2022, Deutschlandfunk Kultur. Hier nachhören: https://www.deutschlandfunkkultur.de/ueber-die-bedeutung-von-smileys-und-emojis-40-jahre-dlf-kultur-2979bd41-100.html 
  • ❗Join our team: PostDoc Emojis
    We’re looking for a full-time postdoc for the new project EmDiCom „Semantics and Pragmatics of Emojis in Digital Communication“ (Sept. 2022-Aug. 2025), led jointly by Prof. Patrick Grosz (Oslo) and …
  • Neues Forschungsprojekt: mit „noFake“ gegen Falschinformationen
    Fake News sind eine reale Gefahr, wenn es um die Weitergabe von Informationen geht: Mit dem heute startenden Forschungsprojekt noFake, an dem das gemeinnützige Recherchezentrum CORRECTIV und Forschungsgruppen der Ruhr-Universität …