Der wissenschaftliche Forschungsschwerpunkt der Professur umfasst die theoretische und computerlinguistische Analyse von Konversationen in sozialen Medien. Wir entwickeln auf künstlicher Intelligenz basierende Methoden, um sprachliche Charakteristika von Interaktionen in sozialen Medien herauszukristallisieren. Diese linguistische Grundlagenforschung wenden wir an, um zum Beispiel Desinformation und Beleidigungen in der Fülle täglich neu entstehender digitaler Texte aufzudecken.

Generell beschäftigt sich die forensische Linguistik mit rechtlichen Aspekten von Sprache. Die digitale forensische Linguistik verlagert dieses Forschungsgebiet in den digitalen Raum und untersucht hier potentiell schädliche Sprachhandlungen. Ein Anwendungsbeispiel sind negative Kommunikationspraktiken wie Manipulation und Falschinformationen, Hassrede oder Plagiate.

Aktuelles

  • Neues Forschungsprojekt: mit „noFake“ gegen Falschinformationen
    Fake News sind eine reale Gefahr, wenn es um die Weitergabe von Informationen geht: Mit dem heute startenden Forschungsprojekt noFake, an dem das gemeinnützige Recherchezentrum CORRECTIV und Forschungsgruppen der Ruhr-Universität …
  • In the news: Digitale Forensische Linguistik
    Warum nimmt die Bedeutung der Digitalen Forensischen Linguistik zu, und wie funktioniert eigentlich Autorschaftserkennung? Artikel im hr-iNFO vom 17.2.2022: https://www.hr-inforadio.de/programm/themen/wie-sprachforensiker-taeter-entdecken,sprachforensik-100.html
  • Vom Schachforum bis zum Sprengstoff-Anschlag: dpa-Meldung zur Sprach-Forensik
    „Sprach-Forensik: Wenn der Text den Täter verrät“ – so fasst eine aktuelle dpa-Meldung das Gebiet der forensischen Linguistik treffend zusammen. Der Artikel zeigt die unterschiedlichen Bereiche der forensischen Linguistik auf …
  • Wissenschaftliche Hilfskräfte gesucht!
    Wir suchen ab sofort studentische oder wissenschaftliche Hilfskräfte, die unsere Forschungsprojekte in digitaler Linguistik unterstützen! Details im pdf oder per Email! Ausschreibung (pdf)
  • Stellenangebot: Desinformationserkennung
    Vorbehaltlich der Finanzierung durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung ist im Projekt noFake in der Arbeitsgruppe von Jun.-Prof. Dr. Tatjana Scheffler die Stelle eines Wissenschaftlichen Mitarbeiters / einer Wissenschaftlichen …