© RUB Nelle

Arbeitsbereich Sprachbildung und Mehrsprachigkeit

Der Arbeitsbereich befasst sich unter der Leitung von Prof. Dr. Lena Heine mit zwei großen Fragen:

  • Wie wirkt sprachliche Heterogenität in schulischen Kontexten?
  • Wie kann mit ihr didaktisch am besten umgegangen werden?

An der Ruhr-Universität Bochum ist der Arbeitsbereich zentral verantwortlich für die Grundausbildung im Bereich sprachliche Heterogenität („DSSZ-Modul“ für alle Lehramtsstudiengänge). Darüber hinaus beforscht er das Thema Mehrsprachigkeit aus sprachdidaktischer Perspektive und steht für eine Reihe von Angeboten im Bereich DaF/DaZ. Auch Teile des durch MERCUR geförderten Studiengangs „Empirische Mehrsprachigkeitsforschung“, der zum Wintersemester 2018/19 erfolgreich angelaufen ist, sind hier verortet.

Der Arbeitsbereich Sprachbildung und Mehrsprachigkeit ist aus dem mittlerweile geschlossenen Seminar für Sprachlehrforschung hervorgegangen.

Aktuelles aus dem Arbeitsbereich Sprachbildung und Mehrsprachigkeit

  • aktuelle Publikationen

Auf der Seite aktuelle Publikationen finden Sie chronologisch aufgelistet Veröffentlichungen von MitarbeiterInnen aus dem Arbeitsbereich Sprachbildung und Mehrsprachigkeit.

  • Teilnahme an der Jahrestagung der deutschen vereinigung für religionswissenschaft (DVRW)

Im Rahmen der Jahrestagung der Deutschen Vereinigung für Religionswissenschaft (DVRW), die vom 3. bis zum 6. September zu dem Thema „Konzeptualisierungen von Religion“ stattfand, präsentierten Sarah Jahn (Fachhochschule für öffentliche Verwaltung NRW) und Anna Raneck (Sprachbildung und Mehrsprachigkeit/Centrum für Religionswissenschaftliche Studien) religionswissenschaftliche Konzepte für die Weiterbildung von Lehrkräften, die in der Sprachförderung von neu zugewanderten Schüler*Innen tätig sind. Der Schwerpunkt des Vortrags lag auf dabei auf den Inhalten und Methoden der Weiterbildungen, ebenso wie auf den Kompetenzen, die den Lehrkräften vermittelt werden sollen, und den Lernzielen. Veranschaulicht wurden das grundlegende Konzept anhand von Beispielen aus dem lehrerbildenden Projektmodul „Sprachförderung und Transkulturelle Sensibilität“ und dem lehrerweiterbildenden Projektmodul zu religionssensiblen Kompetenzen des Stiftung Mercator-Projekts „Von der Sprachförderung zur Integration zugewanderter Kinder, Jugendlicher und junger Erwachsener: Berufsbegleitender Studiengang der Universitätsallianz Ruhr“.

  • Abschluss der Sommerschule deutsch als zweitsprache

Am Freitag, den 23. August 2019, wurde nach drei Wochen intensiver Zusammenarbeit zwischen den Schülerinnen und Schülern und den Studierenden der der Abschluss der diesjährigen Sommerschule DaZ im Alfried Krupp-Schülerlabor gefeiert. Neben Verteterinnen und Vertretern der Kooperationspartner, des Rektorats und des Optionalbereichs waren viele Eltern und Geschwister anwesend, denen die Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit den Studierenden ihre Ergebnisse der drei Wochen präsentierten. Im Zuge des kultursensiblen Förderunterrichts, der schwerpunktmäßig in Form von Projektarbeit stattfand, erstellten die Schülerinnen und Schüler verschiedene Texte, Plakate und Videos, die oft aktuelle Themen wie den Klimawandel oder politische Debatten zum Inhalt hatten. Die Lerngruppen unternahmen außerdem eine Reihe von Ausflügen, u.a. zur DASA Dortmund, der Situation Kunst Bochum und einem lokalen Wochenmarkt, um das Gelernte handlungsorientiert erproben und anwenden zu können.

  • Workshop zum Thema „Gruppeninterviews“ mit Dr. Michael Grothe-Hammer

Am 18. Juli findet im Arbeitsbereich von 13-17 Uhr ein Workshop zum Thema „Gruppeninterviews“ statt. Dr. Michael Grothe-Hammer, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Sozialwissenschaften der Helmut-Schmidt-Universität Hamburg, wird im Zuge des Workshops einen Einblick in Methodik, Durchführung und Auswertung sowie Herausforderungen von Gruppeninterviews geben.

Interessierte können sich per E-Mail an Lisa Otto (lisa.otto@rub.de) wenden.

 

Ältere Aktuellesnachrichten finden Sie im Archiv.