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Arbeitsbereich Sprachbildung und Mehrsprachigkeit

Der Arbeitsbereich befasst sich unter der Leitung von Prof. Dr. Lena Heine mit zwei großen Fragen:

  • Wie wirkt sprachliche Heterogenität in schulischen Kontexten?
  • Wie kann mit ihr didaktisch am besten umgegangen werden?

An der Ruhr-Universität Bochum ist der Arbeitsbereich zentral verantwortlich für die Grundausbildung im Bereich sprachliche Heterogenität („DSSZ-Modul“ für alle Lehramtsstudiengänge). Darüber hinaus beforscht er das Thema Mehrsprachigkeit aus sprachdidaktischer Perspektive und steht für eine Reihe von Angeboten im Bereich DaF/DaZ. Auch Teile des durch MERCUR geförderten Studiengangs „Empirische Mehrsprachigkeitsforschung“, der zum Wintersemester 2018/19 erfolgreich angelaufen ist, sind hier verortet.

Der Arbeitsbereich Sprachbildung und Mehrsprachigkeit ist aus dem mittlerweile geschlossenen Seminar für Sprachlehrforschung hervorgegangen.

Aktuelles aus dem Arbeitsbereich Sprachbildung und Mehrsprachigkeit

  • aktuelle Publikationen

Auf der Seite aktuelle Publikationen finden Sie chronologisch aufgelistet Veröffentlichungen von MitarbeiterInnen aus dem Arbeitsbereich Sprachbildung und Mehrsprachigkeit.

 

  • Teilnahme an der Jahrestagung der Amercian Educational Research Association (AERA)

Im Rahmen der Jahrestagung der Amercian Educational Research Association (AERA), die vom 5. bis zum 9. April in Toronto (Kanada) stattfand, präsentierten Judith Stander-Dulisch (Centrum für Religionswissenschaftliche Studien) und Lisa Otto (Sprachbildung und Mehrsprachigkeit) das lehrerbildende Projektmodul „Sprachförderung und Transkulturelle Sensibilität“. Im Mittelpunkt des Vortrags standen die Simulationen, die bereits zum zweiten Mal in Zusammenarbeit mit der Medizindidaktik der RUB und professionellen Schauspielerinnen und Schauspielern zur praxisorientierten Vorbereitung auf das heterogene Klassenzimmer durchgeführt wurden.

 

  • Projekttag des Moduls „Sprachförderung und Transkulturelle Sensibilität in der Lehrerbildung“

Am vergangenen Freitag präsentierten die 17 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des vom Stifterverband geförderten Moduls „Sprachförderung und Transkulturelle Sensibilität in der Lehrerbildung“ ihre Projektergebnisse. Die Projekte entstanden im Rahmen eines Praktikums in Internationalen Klassen an Schulen aus dem Großraum Bochum. Gleichzeitig wurden die Studierenden von einem interdisziplinären Team aus Sprach- und Religionswissenschaftlern, Traumapädagogen, Rassismusexperten und Experten zum Asylrecht und zur Lehrerrolle begleitet. Mit dem Projekttag geht der zweite und vorerst letzte Durchgang zu Ende.

 

 

  • Schwerpunkttagung „Spra­che in fach­li­chen Lehr-Lern-Pro­zes­sen“

Am 15. und 16.03. fand an der Leuphana Universität Lüneburg die 2. Interdisziplinäre Schwerpunkttagung „Spra­che in fach­li­chen Lehr-Lern-Pro­zes­sen“ statt, bei der Prof. Dr. Lena Heine in zwei Vorträgen vertreten war:

„Einfluss sprachlicher Anforderungen bei mathematischen Modellierungsaufgaben auf die Aufgabenschwierigkeit: Differentielle Effekte bei Schülerinnen und Schülern mit geringen vs. hohen Sprachfähigkeiten“ [gemeinsam mit Timo Ehmke, Dominik Leiss, Jennifer Plath und Knut Schwippert]

„Fachlernen durch Sprachbildung? Fachliche Erklärkompetenzen durch sprachliche Intervention in den Fächern Geschichte und Physik fördern“ [gemeinsam mit Nicola Brauch, Heiko Krabbe und Lisa Otto]

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