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Arbeitsbereich Sprachbildung und Mehrsprachigkeit

Der Arbeitsbereich befasst sich unter der Leitung von Prof. Dr. Lena Heine mit zwei großen Fragen:

  • Wie wirkt sprachliche Heterogenität in schulischen Kontexten?
  • Wie kann mit ihr didaktisch am besten umgegangen werden?

An der Ruhr-Universität Bochum ist der Arbeitsbereich zentral verantwortlich für die Grundausbildung im Bereich sprachliche Heterogenität („DSSZ-Modul“ für alle Lehramtsstudiengänge). Darüber hinaus beforscht er das Thema Mehrsprachigkeit aus sprachdidaktischer Perspektive und steht für eine Reihe von Angeboten im Bereich DaF/DaZ. Auch Teile des durch MERCUR geförderten Studiengangs „Empirische Mehrsprachigkeitsforschung“, der zum Wintersemester 2018/19 erfolgreich angelaufen ist, sind hier verortet.

Der Arbeitsbereich Sprachbildung und Mehrsprachigkeit ist aus dem mittlerweile geschlossenen Seminar für Sprachlehrforschung hervorgegangen.

Aktuelles aus dem Arbeitsbereich Sprachbildung und Mehrsprachigkeit

  • aktuelle Publikationen

Auf der Seite aktuelle Publikationen finden Sie chronologisch aufgelistet Veröffentlichungen von MitarbeiterInnen aus dem Arbeitsbereich Sprachbildung und Mehrsprachigkeit.

  • Abschlusskonferenz Netzwerk „Stark durch Diversität“

Mit der am 7.11. stattgefundenen Abschlusskonferenz des Netzwerks „Stark durch Diversität“ endet das Projekt Sprachförderung und Transkulturelle Sensibilität in der Lehrerbildung nun auch ganz offiziell. Im Mittelpunkt der Konferenz standen Ergebnisse verschiedener Netzwerkgruppen, die sich seit Dezember 2017 in regelmäßigen Abständen trafen und Fragen zum professionellen Umgang mit kultureller Diversität als integralen Bestandteil der Lehrkräftebildung diskutierten.
Lisa Otto (Projektkoordinatorin, Sprachbildung und Mehrsprachigkeit) und Dr. Judith Stander-Dulisch (Centrum für Religionswissenschaftliche Studien) führten im Rahmen der Tagung ein Forum zum Thema „Interdisziplinarität in der Lehrerbildung“ durch.
In der im Netzwerk entstandenen Handreichung „Lehrkräftebildung für die Schulen der Vielfalt“ (Link zum Download: https://www.stifterverband.org/medien/lehrkraeftebildung-fuer-die-schule-der-vielfalt) wird ab S. 44 im Beitrag „Angehende Lehrkräfte für religiöse und kulturelle Vielfalt sensibilisieren“ auch das Bochumer Projekt vorgestellt.
Weiterhin wird 2020 ein Sammelband im Waxmann-Verlag erscheinen, der Einblicke und Ergebnisse der verschiedenen im Netzwerk beteiligten Projekte enthält. Herausgeberinnen sind Lisa Otto, Kristina Peuschel (Augsburg) und Sandra Steinmetz (Saarland).

  • Teilnahme an der Jahrestagung der deutschen vereinigung für religionswissenschaft (DVRW)

Im Rahmen der Jahrestagung der Deutschen Vereinigung für Religionswissenschaft (DVRW), die vom 3. bis zum 6. September zu dem Thema „Konzeptualisierungen von Religion“ stattfand, präsentierten Sarah Jahn (Fachhochschule für öffentliche Verwaltung NRW) und Anna Raneck (Sprachbildung und Mehrsprachigkeit/Centrum für Religionswissenschaftliche Studien) religionswissenschaftliche Konzepte für die Weiterbildung von Lehrkräften, die in der Sprachförderung von neu zugewanderten Schüler*Innen tätig sind. Der Schwerpunkt des Vortrags lag auf dabei auf den Inhalten und Methoden der Weiterbildungen, ebenso wie auf den Kompetenzen, die den Lehrkräften vermittelt werden sollen, und den Lernzielen. Veranschaulicht wurden das grundlegende Konzept anhand von Beispielen aus dem lehrerbildenden Projektmodul „Sprachförderung und Transkulturelle Sensibilität“ und dem lehrerweiterbildenden Projektmodul zu religionssensiblen Kompetenzen des Stiftung Mercator-Projekts „Von der Sprachförderung zur Integration zugewanderter Kinder, Jugendlicher und junger Erwachsener: Berufsbegleitender Studiengang der Universitätsallianz Ruhr“.

 

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