Till Breyer, Dr. phil.

Neugermanistik, insbesondere Theorie und Geschichte literarischer Kommunikation und ihrer Medien

 

t4_swbKontakt

Germanistisches Institut
Gebäude GB 4/ 158
Fachnr. 149
Universitätstraße 150
44801 Bochum
Tel.: +49 (0)234 32-28089
E-Mail: till.breyer [at] rub.de

 

 

 

Feriensprechstunden:
Donnerstag, 25. Juli, 11-13 Uhr (Bitte um Anmeldung)
Montag, 2. September, 11-12 Uhr (Bitte um Anmeldung).

Hausarbeiten: Orientieren Sie sich bei der formalen Gestaltung am Stylesheet des Germanistischen Instituts. Hilfreich und zugleich unterhaltsam ist die Musterhausarbeit zum Thema „Die studentische Hausarbeit“ von Prof. Johannes Lehmann.

 

Lebenslauf

Seit 2018: Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Neugermanistik bei Prof. Natalie Binczek

2016-2018: Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Neugermanistik bei Prof. Armin Schäfer

2017: Promotion an der HU Berlin bei Prof. Joseph Vogl und Prof. Ethel Matala de Mazza

2015: Lehrbeauftragter am Institut für deutsche Literatur an der Humboldt-Universität zu Berlin

2012-2013: Gastwissenschaftler an der Princeton University

2011-2016: Promotionsstipendium im Rahmen des PhD-Nets „Das Wissen der Literatur“ (HU Berlin)

2009-2010: Gastdozent für deutsche Literatur am Germanistischen Institut der Universitatea din Oradea, Rumänien

2003-2009: Magisterstudium der Fächer Germanistik, Philosophie und Geschichte an den Universitäten Regensburg und Wien. Magisterarbeit über den Begriff des Absurden bei Prof. Dorothee Gelhard

 

Forschungsschwerpunkte

Poetik und Geschichte des Wissens, insbes. Literatur und Ökonomie
Realismus im 19. und 20. Jahrhundert
Begriffs- und Metapherngeschichte
Exilliteratur
Literatur und Staatenlosigkeit seit dem 18. Jahrhundert (aktuelles Forschungsprojekt)

 

Publikationen

I. Bücher

Chiffren des Sozialen. Politische Ökonomie und die Literatur des Realismus, Göttingen: Wallstein 2019

Ermittlungstechniken, hrsg. mit Philipp Weber und Patrick Hohlweck (= Sprache und Literatur. Zeitschrift für Medien und Kultur 42/2, 2019) (in Vorbereitung)

Monster und Kapitalismus, hrsg. mit Rasmus Overthun, Philippe Roepstorff-Robiano u. Alexandra Vasa (= Zeitschrift für Kulturwissenschaften 2017/2)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

II. Aufsätze

„Bachmanns Geste der Unterbrechung“, in: Rupert Gaderer u. Matthias Thiele (Hg.): Bachmanns „Ein Wildermuth“. Kulturtechniken, Medien und Recht. Sonderheft: Sprache und Literatur. Zeitschrift für Medien und Kultur, Bd. 48 (erscheint 2019)

„Lehrjahre des Kapitals. Marx und das Ende des Bildungsromans“, in: Michael Bies u. Elisabetta Mengaldo (Hg.): Marx-Lektüren. Poetik und Ästhetik des Kapitals, Göttingen 2019 (erscheint 2019)

„Gegen-Ermittlung. Anna Seghers‘ Der Kopflohn und die Lesbarkeit des Faschismus“ (mit Philipp Weber), in: Sprache und Literatur. Zeitschrift für Medien und Kultur 42.2 (2019) (erscheint 2019)

„Transit des Europäischen. Poetik und Politik bei Anna Seghers“ (mit Philipp Weber), in: Transformationen Europas in der Literatur des 20. und 21. Jahrhunderts, hrsg. von Wolfgang Johann, Iulia-Karin Patrut und Reto Rössler (erscheint 2019)

„Zeitfluchten Europas“ (mit Philipp Weber), in: Merkur. Deutsche Zeitschrift für europäisches Denken, Nr. 829 (06/2018), S. 61-68

„Form des Zerfalls. Zur politischen Ökonomie von Hermann Brochs Die Schlafwandler“, in: Veronika Thanner, Joseph Vogl, Dorothea Walzer (Hg.): Die Wirklichkeit des Realismus, Paderborn 2018, S. 135-152

„Medien der Latenz. Zur Vorgeschichte der Konjunkturzyklen bei Zola und Juglar“, in: Medien der Finanz. Archiv für Mediengeschichte 17 (2017), S. 79-90

„Einleitung“ (mit allen Herausgebern), in: Monster und Kapitalismus (s.o.), S. 9-14

„Zur Frage des Politischen in den Kulturwissenschaften. Vorbemerkung“ (mit allen Herausgebern), in: Monster und Kapitalismus (s.o.), S. 103-104

„Unsichtbare Hand“, in: Merkur. Deutsche Zeitschrift für europäisches Denken, Nr. 804 (05/2016), S. 70-77

„Der Realitätseffekt der Krise. Ökonomie und Offenbarung zwischen Marx und Zola“, in: Nicole Mattern u. Timo Rouget (Hg.): Der große Crash. Wirtschaftskrisen in Literatur und Film, Würzburg 2016, S. 77-92

„Von der Wissenschaft zur Utopie. Über Paul Lafargues Das Recht auf Faulheit“, in: Sophia Ebert u. Johannes Glaeser (Hg.): Ökonomische Utopien, Berlin 2015, S. 37-48

„Geld und Begehren. Zur Ökonomie der Subjektverhältnisse bei André Gide“, in: Kritische Ausgabe 23 (2012), S. 34-38

„Zur Pathologie des Phantasmas bei E.T.A. Hoffmann“, in: Confluenţe. Analele Universităţii din Oradea, 2010/3, S. 187-206

„Scham als Angst. Vergleichende Untersuchung zu Kierkegaards Entwurf eines Schambegriffs“, in: e-Journal Philosophie der Psychologie 5 (2006)

 

III. Handbuchbeiträge

„Sozialdemokratie/Sozialismus“, in: Rolf Parr, Gabriele Radecke, Peer Trilcke (Hg.): Theodor-Fontane-Handbuch (erscheint 2019).

„Literatursoziologie“, „Krise“, „Produktion“, „Wachstum“, in: Joseph Vogl u. Burkhardt Wolf (Hg.): Handbuch Literatur und Ökonomie (erscheint De Gruyter: Berlin/New York 2019)

„Roman und Industrie“ (mit Patrick Eiden-Offe, Dariya Manova, Annika Nickenig, Thomas Skowronek, Roman Widder), in: Handbuch Literatur und Ökonomie, s.o.

„Realismus des Geldes und des Kredits“ (mit Veronika Thanner), in: Handbuch Literatur und Ökonomie, s.o.

 

IV. Vorträge

„Theodor Fontane und die industrielle Moderne“, 2. Sept. 2019, 18.00 Uhr im Blue Square (Bochum), öffentlicher Vortrag

„Lichtbilder der Ideologie: Von Marx zu Fontane“, bei der Tagung Ideologie. Eine Wiederaufnahme, 07/2019 am ZfL Berlin

„Pässe und Papiere 1919“, Gastvortrag an der HU Berlin zur Langen Nacht der Wissenschaften (06/2019)

„Das Paperwork der Staatenlosen“, Gastvortrag im Forschungskolloquium des PhD-Net „Das Wissen der Literatur“ an der HU Berlin (01/2019)

„Marx‘ Kapital und der Ausgang des klassischen Bildungsromans“, bei der Tagung Marx konkret. Poetik und Ästhetik des Kapitals im Literaturhaus Berlin (06/2018)

„Ironie im Handgemenge. Überlegungen zur Affektpolitik bei Marx“, beim Workshop „Affect, Capital, Critique“ an der HU Berlin (08/2015)

„Produktion und Schwellenwissen“, beim 6. Dogmenhistorischen Doktorandenkolloquium an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultat der Goethe-Universität Frankfurt/M. (06/2014)

 

V. Rezensionen und kleinere Texte

Rezension zu Kritik im Handgemenge. Die Marx’sche Gesellschaftskritik als politischer Einsatz, hg. Matthias Bohlender/Anna-Sophie Schönfelder/Matthias Spekker, Transcript: Bielefeld 2018, in: Das Argument. Zeitschrift für Philosophie und Sozialwissenschaften 329 (2018), S. 670-672

Interview zum Thema der Dissertation für den Blog „Literaturwissenschaft in Berlin“ der Friedrich-Schlegel-Graduiertenschule (12/2016)

„Leistungspunkte/ECTS“, in: Unbedingte Universitäten (Hg.): Bologna-Bestiarium, Zürich/Berlin 2013 (zusammen mit Tillmann Severin)

Rezension zu Finanzen und Fiktionen. Grenzgänge zwischen Literatur und Wirtschaft, hg. v. Christine Künzel/Dirk Hempel, in: Zeitschrift für Germanistik 2012/3

 

VI. Projekte

07/2019: Ideologie – eine Wiederaufnahme, Workshop am Leibniz-Zentrum für Literatur- und Kulturforschung in Berlin, Organisation zusammen mit Mareike Schildmann, Flyer

seit 03/2018: Redaktion des Blogs Literaturwissenschaft in Berlin zusammen mit Nora Weinelt. Bericht der Berlin University Alliance über Berliner Wissenschaftsblogs

12/2017: Veranstaltung der Winter School „Europa: Poetik und Politik“ in Wrocław (Breslau) mit Lehrenden und Studierenden der Ruhr-Uni Bochum und der Universität Wrocław vom 7.-9.12. (mit Philipp Weber, in Kooperation mit dem Lehrstuhl für deutsche Philologie Prof. Wojciech Kunicki), gefördert durch das Ostpartnerschaftenprogramm der Ruhr-Uni Bochum, die Universität Wrocław und den DAAD

07/2017: Organisation des Seminars „Scenes of investigation“ auf dem Annual Meeting der American Comparative Literature Association (ACLA) in Utrecht (mit Patrick Hohlweck und Philipp Weber), gefördert durch die Gesellschaft der Freunde der Ruhr-Uni Bochum

05/2015: Veranstaltung der kultur- und literaturwissenschaftlichen Konferenz „Monster und Kapitalismus“ in Berlin (mit Rasmus Overthun, Philippe Roepstorff-Robiano, Alexandra Vasa), gefördert durch das PhD-Net „Das Wissen der Literatur“ (HU Berlin) und den DAAD