Wissenschaftlicher Mitarbeiter im UAR-Verbundprojekt „Flexible DaZ-Professionalisierung im Lehramt“ (DaZFlexPro)
Mihail Sotkov studierte Anglistik/Amerikanistik und Sprachlehrforschung an der Ruhr-Universität Bochum sowie Angewandte Sprachwissenschaften an der Technischen Universität Dortmund. Dort erwarb er zudem ein Zertifikat in Deutsch als Fremd- und Zweitsprache (DaF/DaZ). 2023 promovierte er mit einer empirischen Arbeit zum Metaphernverstehen von DaZ-Schüler:innen in der Sekundarstufe I (summa cum laude). Für seine Dissertation wurde er 2024 mit dem Dissertationspreis der Fakultät Kulturwissenschaften der TU Dortmund ausgezeichnet.
Nach Tätigkeiten in Forschung und Lehre an der TU Dortmund, im Universitätsallianz-Ruhr-Projekt Von der Sprachförderung zur Integration zugewanderter Kinder, Jugendlicher und junger Erwachsener (Fit im Fach), am Institut für Interkulturelle Kommunikation der Universität Hildesheim sowie als Oberassistent für germanistische Linguistik an der Universität Lausanne ist er seit April 2026 als wissenschaftlicher Mitarbeiter (Postdoc) im Bereich Sprachbildung und Mehrsprachigkeit an der Ruhr-Universität Bochum im Verbundprojekt DaZFlexPro (Flexible DaZ-Professionalisierung im Lehramt) tätig.
Seine Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen Deutsch als Fremd- und Zweitsprache, Sprachbildung und Mehrsprachigkeit, Professionalisierungsforschung und Lehrkräftebildung sowie institutionelle Diskurs- bzw. Interaktionsforschung. Aktuell befasst er sich mit Professionalisierungsprozessen im Kontext von Lehrkräftebildung und schulischer Praxis, insbesondere im Zusammenhang mit studentischer Vertretungslehrtätigkeit, mit digitalen Lehr-Lern-Diskursen sowie mit Interaktionspraktiken im Umgang mit KI-Chatbots in Bildungsinstitutionen.
Seit 2024 ist er Vorstandsmitglied der Gesellschaft für Funktionale Pragmatik.